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Schäfchen zählen auf dem Tempelhofer Feld
14.12.2018 16:12 (264 x gelesen)

14.-21.10.2018: Schäfchen zählen auf dem Tempelhofer Feld

Von Evelyn Mathias

Auf Einladung des Allmende Kontors e.V. hütete Knut Kucznik zusammen mit Jungschäferin Ronja Golz und zwei Hütehunden vom 14.–21. Oktober 2018 ca. 100 Schwarzkopfschafe auf dem Tempelhofer Feld. Die Aktion stieß auf reges Interesse in der Bevölkerung.

Wenn man die Schafe auf dem weitläufigen Areal suchte, brauchte man nur nach der großen Menschenschar Ausschau zu halten, die sich für gewöhnlich rund um die Herde gruppiert hatte. Unter den Besuchern waren täglich auch mehrere Kindergartenklassen. Am Spätnachmittag gab’s dann immer „Schäfchenzählen“ am Pferch. Dorthatten die Besucher dann Gelegenheit, mit Knut zu sprechen, ihm Fragen zu stellen oder einfach nur zuzuhören, oder selber Musik und Geschichten beizutragen.

Das Abschlussfest am 21. Oktober fand im Gemeinschaftsgarten des Allmende Kontors auf dem Tempelhofer Feld statt. Dort gibt es zwischen den zahlreichen, aus Paletten und Brettern gefertigten Hochbeeten einen kleinen „Dorfplatz“ mit Bühne. Dort konnten wir an der Bühne schließlich doch ein paar Plakate anbringen, die kurzfristig von Frank Hahnel organisiert wurden.

Um etwa 11:30 Uhr fing dann mit etwas Verspätung das Bühnenprogramm an. Danach Reden vom Allmende Kontor, Knut und Kollegen aus sechs Bundesländern berichteten über die Leistungen und Probleme der Schäferei und beantworteten Fragen aus dem Publikum.

Thomas Golz verteilte derweil die 300 Lammwürstchen, die er mitgebracht hatte, zusammen mit den von Olaf Kolecki beigesteuerten Schrippen (Brötchen), und eine Freundin von mir und ich schenkten Kaffee und Tee aus – alles gegen eine kleine Spende. Herr Rickert vom Allmende Kontor hatte dafür Tische und Pavillons organisiert und half auch ansonsten kräftig mit. 

Und die Schafe? Die lagen in ihrem Pferch knapp 100 m von der Bühne entfernt auf einer Wiese, käuten wieder und waren wie immer von zahlreichen Menschen umlagert – im wahrsten Sinne des Wortes, denn der strahlende Sonnenschein verlockte zum Genießen und Sich-Niederlassen. Es lag eine ganz besondere, sehr friedliche Atmosphäre über Schafen und Zuschauern, und trotzdem war alles voller Leben und es gab ein ständiges Kommen und Gehen, auch im Gemeinschaftsgarten. Es müssen so an die 2.000 Leute gewesen sein, die im Laufe des Tages bei Schafen und Bühne hereingeschaut haben.

Gegen 15:30 Uhr war dann Abschied. Der Schafspferch wurde abgebaut und die Herde zog mit Knut, Ronja und dem üblichen Tross von Leuten Richtung Transporter, der sie nach Hause bringen sollte. Danach räumten Schäfer und Allmende Leute gemeinsam auf. Insgesamt eine gelungene Aktion und ein großer Beitrag zur Öffentlichkeitsarbeit: Der Bericht „Schäfchen zählen“ auf der Seite tempelhoferfeld.info listet am Ende einen Pressespiegel mit über 30 Berichten in Zeitungen, Radio, Fernsehen, Blogs und Youtube über die Aktion und die Situation der Schäferei. Die Information, dass Schäfer Kucznik auf dem Tempelhofer Feld Schafe hütet, entdeckten meine Freundin und ich am Samstag Morgen sogar unter den Kurznachrichten auf den Monitoren der Berliner U-Bahn! Eine Frau von einer Bürgerinitiative (100% Tempelhofer Feld?) sprach uns auf dem Feld an, dass es toll wäre, wenn die Schafe jedes Jahr kommen könnten, sie hätten einen total positiven Impact auf die Atmosphäre im Feld gehabt; alle, die die Schafe gesehen hätten, wären ganz beglückt gewesen.

Quelle


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