Internationales Treffen Mongolei
Bundesverband Berufsschäfer • 4. August 2026
Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus...

Schafe können (fast) alles und große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus...
Nach dem Hirtinnentreffen in Madrid und dem Jugendtreffen von WAMIP sind es nun Hannah, Elli und Detlef - alles Mitglieder vom BVBS -, die die dt. Delegation beim Internationalen Hirtentreffen in Ulaanbataar in der Mongolei stellen.
Und dort die Interessen der Schäferinnen und Schäfer in Deutschland international vertreten.
Begleitet vom Fotograf und Filmemacher Hagen Ulbrich werden sie uns mitnehmen auf ihre Reise - man kann Ihnen hier und auf Social Media folgen.
Ihr Vorstand des Bundesverbandes Berufsschäfer e.V.

Der Bundesverband Berufsschäfer e.V. wünscht allen Schäferinnen und Schäfern - den letzten Hirten in Deutschland - frohe Weihnachten sowie friedvolle und ruhige Tage zwischen den Jahren! Unsere Weihnachtsgrüße mögen nicht nur unsere Mitglieder und alle Schaf- und Ziegenhalter erreichen. Sondern auch sonstige Mitstreiter und Unterstützer sowie Geschäfts- und Gesprächspartner. Denn Schafe und Weihnachten gehören zusammen! Ihr Vorstand vom Bundesverband Berufsschäfer e.V.

... und zwar in beide Richtungen. Beim Fachgespräch zur Weidetierhaltung in dieser Woche konnten wir als Berufsschäfer unsere Position zur GAP nach 2027 und Naturwiederherstellungsverordnung darstellen und verdeutlichen. Ohne zu jammern. ❗️Der Status Quo muss erhalten bleiben❗️ Nicht nur was die Anzahl von Schafen und Ziegen und damit Herden und ihre Schäfereien betrifft. Sondern gerade deshalb in Bezug auf herrschende Rahmenbedingungen! Unter anderem Vertragsnaturschutz, Mutterschafprämie, Zucht- und Erhaltungsprogramme... Ohne unsere effektiven Herden können die - auch von der EU gesteckten - Ziele zu Natur-, Umwelt- und Bodenschutz, Biodiversitätsstrategie und vieles mehr nicht erreicht werden. Daher dürfen gerade die Schafe und Ziegen nicht vergessen werden in den anstehenden Entscheidungsprozessen! Eines muss allen Verantwortlichen klar sein: wenn die leistungsstarken und produktiven Herden der Schäfer einmal verschwunden sind, kommen diese nicht wieder. WEG IST WEG! Vielen Dank an das Bundesamt für Naturschutz für diesen ersten strategischen Aufschlag! Wir haben immer wieder und bei jeder Gelegenheit auf die notwendige Einrichtung eines Runden Tisches Weidetierhaltung, mehrheitlich bestehend aus praxisnahen Interessenvertretungen, hingewiesen. Und wünschen uns nun eine zeitnahe und konstruktive Fortsetzung des Austausches. Ihr Vorstand vom Bundesverband Berufsschäfer e.V.

Warum so viel Engagement für Schafe? Das werde ich oft von Kollegen aus Ackerbau, Beratungsringen oder Projekten gefragt. Zum einen bin ich leidenschaftlicher Verfechter von Weidetierhaltung in allen Formen, zum anderen liegt mir Ressourcenschutz jeglicher Art (Boden, Wasser, Biodiversität) am Herzen. Im Praxisbetrieb Gut Westerwald kommen kleine Wiederkäuer seit mehr als 20 Jahre in der Beweidung von Zwischenfrüchten in Einsatz, in freundschaftlicher und langjähriger Zusammenarbeit mit mehreren Schäfern. In meinem Agrarbüro hat sich über die Jahre unter anderem der Schwerpunkt Agrarökologie einen festen Platz erobert. Und in diesem Zusammenhang sind kleine Wiederkäuer nicht wegzudenken. Darum Schafe - gerne auch auf dem Acker! Christine Mittermeier






