*
WirPflegen

LogoBerufsschaefer

Top-Slideshow

p1030434.jpg schafe-mit-schaefer-004.jpg 39871-146883261996312-11542.jpg hueten-004.jpg schafe-mit-schaefer-010.jpg cimg3710.jpg hirtenzug-lauenburg-214.jpg hirtenzug-054-1600x1200.jpg dsc00098.jpg dsc00539.jpg p1030872.jpg schafe-mit-schaefer-011.jpg dsc00156.jpg dsc00531.jpg p1030488.jpg

Menu
STARTSEITE STARTSEITE
BERUFSSCHÄFER BERUFSSCHÄFER
MITGLIED WERDEN MITGLIED WERDEN
AKTUELLES AKTUELLES
DVD, KALENDER, SCHILDER DVD, KALENDER, SCHILDER
TERMINE TERMINE
SCHÄFERGESCHICHTEN SCHÄFERGESCHICHTEN
FOTOGALERIE FOTOGALERIE
LAMMFLEISCH KAUFEN LAMMFLEISCH KAUFEN
LAMMFLEISCH ZUBEREITEN LAMMFLEISCH ZUBEREITEN
KONTAKT KONTAKT
IMPRESSUM IMPRESSUM

zurück zur Übersicht

Ein Sonntag

Sonntags schlafen wir länger, wir stehen erst um sieben Uhr auf.

Nach dem Frühstück geht`s in den Stall. Der ist zur Zeit recht schnell gemacht, es sind nur ein paar Schafe mit Neugeborenen zu versorgen. Heu, Hafer, Wasser. Sind alle Lämmer fit und munter? Ein paar Hochträchtige habe ich vorsorglich auch in den Stall geholt; die Weide, auf der sich die Herde gerade befindet,  hat kein so gehaltvolles Futter und da befürchte ich, es könnte mir eine wegen Energiemangel liegenbleiben.

Dann werden die Koppeln kontrolliert. Die Böcke stehen auf einer Weide im Dorf und freuen sich über ein paar Äpfel. Die Schafe mit den kleinen Lämmern sind ein paar Kilometer außerhalb, sie bekommen zusätzlich Hafer, Mineralsalz und Wasser. Das Gras ist für heute noch genug, morgen bekommen sie ein frisches Stück.

Freue mich, habe noch etwas Zeit vorm Hüten, diese Woche ist im Büro viel liegengeblieben. Der Agrardieselantrag muss bald abgegeben werden. Alle Landwirte bekommen eine Steuerentlastung für ihren Dieselverbrauch, Schäfer auch, aber nur für ihre Traktoren. Für die Autos und Geländewagen mit denen sie jeden Tag zu ihren Schafen fahren, gibt es keine Erstattung, obwohl es oft viele Kilometer täglich sind und leicht mal über 20.000 km im Jahr sein können. Diese Fahrten werden als private Nutzung abgezogen. Dazu muss ich jeden einzelnen Tankzettel mit meiner Adresse versehen, und nach Datum geordnet in eine Liste eintragen. Dieses Jahr sind es 98 Belege.

Das Handy klingelt „Da sind Schafe im Kirchgarten“.  Muss erst überlegen, die Böcke? Kann das sein? Hatten doch gerade erst kontrolliert und es war alles in Ordnung.

Also geschwind eine Jacke drüber, in die Gummistiefel und schnell ins Auto. Ja es sind meine Böcke, denen die Hecke an der Kirchenmauer gut schmeckt. Der Pfarrer wird es mir nachsehen, hoffentlich. Mit dem Futtereimer voraus folgen sie willig. Meine Gefühle sind sehr zwiespältig, in meiner Stallkleidung komme ich mir zwischen all den Kirchgängern etwas unpassend vor. Hätte ich jetzt auch Sonntagskleidung, würde ich stolz und erhobenen Hauptes mit meinen stattlichen Böcken die Hauptstraße entlang marschieren. An der Weide angekommen stehe ich vor einem Rätsel, der Zaun ist intakt und Strom ist auch drauf. Sperre sie wieder ein. Doch kaum habe ich mich umgedreht, sind sie wieder draußen. Am Flusslauf war das Netz an einem Strauch festgebunden und durch den haben sie sich durchgefressen.

Als wir zu den Schafen fahren, halten wir an der Bäckerei, damit heute Abend Brot im Haus ist. Die anderen Kunden holen gerade ihre Frühstücksbrötchen.

Die Weide ist 20 km entfernt, es sind insgesamt 15 ha. Der eine Teil ist am einen Ende vom Dorf und die anderen Flächen am anderen, durchschnitten von einer Bundesstraße.

Und über die muss ich gleich als erstes drüber. Ich bin schon nervös, weil hier immer sehr schnell gefahren wird. Stehenbleiben und warten, bis die Straße frei ist, kann ich kaum, weil die Felder rechts und links angepflanzt sind, und die Schafe nach vorn zum Futter drängen. Schicke meine Hunde, beobachte den Verkehr, bremse die vorderen Schafe, die es besonders eilig haben. Von rechts kommen die Autos dicht aufeinander, gehe ganz langsam. Da scheint sich eine Lücke aufzutun und auch von links kommt niemand, schnell ziehe ich an, bevor das nächste Fahrzeug in Sichtweite kommt. Hinter der Kuppe höre ich schon ein lautes Motorengeräusch, hoffe dass der Fahrzeugführer seine Bremsen genauso gut bedienen kann, wie sein Gaspedal. Meine Nerven sind aufs Äußerste angespannt. Auf der anderen Straßenseite steht ein Auto mitten im Weg, eine Frau steigt aus: „Oh, ist das schön, sie hier anzutreffen, es ist so herrlich all diese Schafe in der freien Natur zu sehen!“ Die Begeisterung liegt nur auf ihrer Seite. Muß aufpassen, dass ich sie nicht umrenne, sie steht mir mitten im Weg. Eine nette Antwort gelingt mir jetzt nicht, also sage ich lieber gar nichts.

Gut, das Auto, das ich gehört habe, hat angehalten. Noch einmal schicke ich meinen Hund, damit hinten keines stehenbleibt, um noch schnell ein paar Grasbüschel vom Straßenrand abzurupfen. Es ist mir schon passiert, dass das erste Auto losgefahren ist, bevor das letzte Lamm über der Straße war. Ganz neu ist, dass das erste Auto zwar geduldig wartet, der zweite aber überholt, während noch Schafe auf der Straße sind.

Auf dem Rückweg gehe ich ein Stück auf der Straße entlang, um eine etwas abgelegenere Parzelle zu erreichen. Die Straße hat hier rechts und links Leitplanken, das mag gut für Autos sein, für Schafe weniger. Sehr schnell ist eines dahinter und kommt nicht mehr zurück. Untendurch ist es auf einmal zu niedrig und obendrüber zu hoch. Dabei bin ich mir sicher, dass die Maße der Leitplanke gleich geblieben sind. Wenn die ganze Herde über der Straße ist, und das Eine hinter der Leitplanke dann Panik bekommt und aufgeregt hin und her rennt, für die Autofahrer kaum zu sehen ist und plötzlich auf die Straße springt.......ja, genau, so eine Situation wünschen wir uns lieber nicht.

Das haben wir heute auch nicht, trotzdem muss ich aufpassen, dass keines hinter die Leitplanke auf die Straße gerät, die oberhalb einer kleinen Böschung direkt an die Schafweide grenzt.

Der eine Hund, der Karl, hat an der Grenze zur Wiese zu wehren, er ist sozusagen noch Lehrling und manchmal braucht er noch Hilfestellung von mir. Eine andere Seite ist Wald, da gehen sie nicht so schnell rein. Und eine Seite ist ebendiese Straße. Hier ist die Susi, normalerweise macht sie ihren Job sehr gut und bewegt sich nicht von der Stelle, wenn ich nichts sage. Doch ich habe immer ein Auge auf sie, da es nur ein Meter bis zur Straße ist.

Immer wieder fressen welche die Böschung hoch, das Gras unten schmeckt ihnen nicht mehr so gut. Wieder einmal schicke ich Susi, sie treibt sie weg, doch anscheinend hatten die Schafe nicht mit dem Hund gerechnet oder sie war zu heftig. Sie erschrecken sich, springen bergab, dabei springt ein Schaf auf ein Lamm, das sich überschlägt. Als es wieder aufsteht, steht es nur noch auf drei Füßen. Das hat sich weh getan, sicherlich wird es gleich wieder draufstehen. Doch was ist das?! Die untere Hälfte des Fußes baumelt hin und her. Es mag sich gar nicht mehr bewegen. Rufe gleich Francesco an, glücklicherweise ist er in der Nähe und kann gleich kommen. Ärgere mich, keine Gipsbinde im Auto zu haben, doch ich habe auch schon ganz lange keine mehr gebraucht. Sammle im Wald ein paar dünne Stöcke und mit Binden aus dem Verbandskasten können wir den gebrochenen Fuß gut schienen. Noch mehr ärgert es mich, dass es eines meiner schönsten Lämmer ist, es wäre schon schlachtreif gewesen.

Gerade haben wir das Lamm in den Hänger eingeladen, da kommt ein Auto daher. Wenn das jetzt ein Sonntagsspaziergänger ist, der mir erzählen wird, wie romantisch  das hier alles ist – bekomme ich einen Aggressionsschub. Nein, es ist ein netter Bauer. Er hat gerade nach seinem Maisfeld geschaut, der Jäger hatte es zwar eingezäunt, aber der Zaun war kaputt und die Wildsauen waren drinnen und haben Schaden gemacht. „Deine Schafe haben alle Ohrmarken. Ich habe zu Hause auch ein Schaf für die Enkeltochter, braucht das auch eine Ohrmarke?“  „Ja, natürlich, und ein Bestandsregister musst Du auch führen.“ Da er Landwirt ist, brauche ich ihm nicht zu erklären, dass ich nicht geschwind eine von meinen Marken einziehen kann. 

Verabschiede mich, hätte mich gerne noch länger mit ihm unterhalten, doch ich brauche meine ganze Aufmerksamkeit für Susi und Karl. Die Schafe fressen nicht mehr gut, sie sollten aber das Stück noch etwas besser abfressen, weil ich morgen nicht nochmal herkommen möchte.

Sowieso bin ich sehr ungern auf dieser Weide. Sie ist sehr aufwändig zum Hüten. Die Parzellen sind sehr klein, liegen zerstreut, sind sehr unübersichtlich und dazu sehr stark mit Wacholdern bewachsen. Die Zahl der Wacholder hat sich im Laufe der Jahre zwar nicht erhöht, wohl aber sind die einzelnen Pflanzen sehr in die Höhe und Breite gewachsen. Für den Albverein sind sie so etwas wie heilige Bäume, nach dem Motto: ein Wacholder ist gut, viele sind besser. Und die Gemeinde hat an den wenigen freien Stellen zusätzlich noch große Bäume gepflanzt. Mir wird ganz unwohl, wenn ich da an eine mögliche Kontrolle vom Landwirtschaftsamt denke. Wie sieht das wohl der Kontrolleur, der gewohnt ist Wiesen zu kontrollieren, die vier mal im Jahr gemäht und mit Gülle bespritzt werden und die hauptsächlich aus vier Arten bestehen:  Weidelgras, Löwenzahn, Ampfer und den Lücken dazwischen.

Frage mich, warum ich das Ganze überhaupt mache. Als ich diese Weide gepachtet habe, vor über 20 Jahren, war ich sehr froh. Eine eigene Weide, da kann ich stehen wann ich will, da kann mich niemand vertreiben! Vorher habe ich nur Straßenränder gehütet, und wenn ein Auto kam oder ein Traktor, musste ich die Schafe wegtreiben. Bei Regen ist man in den Wald und bei Nacht auch mal auf eine Wiese vom Bauern gezogen. Damals konnte man noch von den Schafen leben. Heute gibt es Ausgleichsgelder.

Mit der unteren Naturschutzbehörde habe ich einen Vertrag mit dreimaliger Beweidung und bekomme 300.- € für den Hektar. Rechne nach, ja, das gibt eine hübsche Summe, meine Laune steigt augenblicklich. Da meldet sich etwas in meinem Hinterkopf: „Wie war denn das mit der Tankstelle heute morgen? Sind das wirklich Privatfahrten, auch wenn sie für den Agrardieselantrag als solche gelten?“ Ja, stimmt. Ungefähr jeden zweiten Tag mache ich einen Zwischenstopp an der Tankstelle. Kenne sämtliche Preisschwankungen. Sind die Schafe in der Nähe vom Haus, muss ich so selten zum Tanken, dass ich schon mal die aktuellen Preise vergesse.

Und die anderen Ausgaben? Man rechnet ungefähr 10.- € im Monat, die ein Schaf an Kosten verursacht. Das bedeutet, die Gelder aus der Landschaftspflege decken gerade mal die laufenden Kosten.   Und die  Einnahmen aus dem Lämmerverkauf? Zum einen kann man auf diesen Magerrasen hier kaum vernünftige Qualitätslämmer aufziehen, zum anderen ist weder ein Lohnansatz gerechnet, noch die Festkosten berücksichtigt. Betriebswirtschaftlich gesehen gibt es also keinen vernünftigen Grund, diese Arbeit hier zu tun. Da ich aber meine Schafe nicht im Pferch lasse, stehe ich hier.

„Komm, komm, komm“ möchte weiterziehen, in Erwartung eines frischen Stückes folgen alle sehr schnell. Die Ziegen waren in der Zwischenzeit mit ein paar Lämmern im Wald unterwegs und gerade als sie herauskommen, kommt nochmal ein Auto. Der Jäger, er ist mehr als wütend, kann mir ordentlich was anhören. Noch mehr ärgert mich, dass ich in all den Jahren nie Probleme mit ihm hatte und ausgerechnet das musste er sehen. Um auf das frische Stück zu kommen, muss ich ein Stück durch den Wald, wenn ich nicht wieder auf die Straße will. Hoffentlich empfängt er mich nicht nochmal auf der anderen Seite. Nein, ich bleibe verschont, der Francesco hat es abgekriegt, er wird beschimpft. Er hat den Nachtpferch auf der Schafweide aufgebaut, genaugenommen ist es ein Stück zugewachsenes Schafweide, von dem der Jäger glaubt es gehört zum Wald.

Früher war das mit dem Pferchen nie ein Problem, es gab zwar nie eine Pferchfläche, doch bei den Bauern war ich immer willkommen. Den ganzen Sommer über durften die Schafe nachts auf die abgemähten Wiesen, da haben sie den Dung geschätzt, doch jetzt haben sie durch die intensive Tierhaltung selber genug Gülle und außerdem wollen sie oft schon nach drei Wochen wieder mähen. Im Herbst war man sowieso auf den Äckern, aber das geht auch nicht mehr, weil die immer gleich angepflanzt werden.

Endlich auf  dem frischen Stück freuen sich die Schafe so sehr, dass jedes das Erste sein will, laufen schnell, schneller, fangen an zu rennen, mehrmals hole ich sie mit dem Hund zurück. Dann scheint die Situation zu eskalieren, die einen hüpfen panisch, die anderen galoppieren davon, die Ziegen schreien gequält. Ein Geschoss aus Wut und Aggression landet unter meiner Hutkrempe, gleich noch eines, werfe den Hut weg, schlage wild um mich, renne davon. Der ängstliche Karl flüchtet, bringt sich in Sicherheit. Die Susi haben sie nicht erwischt. Sie hat Mühe mit ihren alten Knochen die Schafe anzuhalten. Das waren bestimmt mehrere Wespennester. Ziehe weiter, die Schafe beruhigen sich, verteilen sich, fressen.

Am Horizont ziehen dicke schwarze Wolken auf, bei mir scheint noch die Sonne. Lautlos kommen sie näher, Wind zieht auf, wird immer heftiger. Der Regenmantel ist im Auto, vorhin hat ja noch die Sonne geschienen. Vorsichtshalber stelle ich mich in den Windschatten eines großen Baumes. Die Schafe fressen ruhig. Die ersten dicken Tropfen fallen, es werden immer mehr, bis der Regen dick herunterfällt. Auf dem Asphalt bilden sich dicke Blasen, das Wasser läuft auf der Straße, die Schafe laufen zusammen. Sie schauen mich an, ich schaue sie an. Es schüttet wie aus Kübeln. Als der Regen wieder nachlässt ziehen sie wieder und fressen.

Sonntags kann ich so einem Regenguss auch was Positives abgewinnen, da bleibe ich dann vor Sonntagsspaziergängern verschont.

Da gibt es Eltern, die ihre Kinder in die Schafe rennen lassen. Die Erklärung, dass die Schafe das nicht mögen wird immer akzeptiert. Nur ich verstehe nicht, warum man seine Kinder überhaupt gewähren lässt, Tiere anderer zu scheuchen.

Viele erfreuen sich am Anblick, bleiben stehen und genießen es. Andere interessiert es gar nicht. Wieder andere urteilen, so als seien sie die größten Kenner. Bei dem Obligatorischen „Wie viele sind das?“ ohne ein „guten Tag“ vorher, komme ich mir wie eine lebende Infosäule vor. Ist das echtes Interesse an den Tieren, der Natur, der Arbeit des Schäfers? Oder nur eine kurze Befriedigung der Neugier? Oder die Bestätigung richtig geschätzt zu haben? Mir stellt sich immer die Frage, was meine Mitmenschen mit der Antwort anfangen, ob es nun 400 oder 600 oder 800 oder mehr sind? Was ich mich jedoch nie zu fragen trauen würde, und schon gar nicht ohne vorher nett gegrüßt zu haben.

Jeder Schäfer hat da so seine eigene Vorstellung, was er auf diese Frage antwortet. Selber drehe ich den Spieß um, lasse schätzen, und versuche den Frager abzuschätzen, auf welche Zahl er kommt. Liegt er zu hoch, korrigiere ich, liegt er zu niedri,g lasse ich ihm die Freude seines Erfolgserlebnisses. Und fast ausnahmslos finden immer alle, dass es sehr viele sind. Habe auch schon erlebt, dass sich als zweite Frage gleich anschließt, was so ein Schaf wert ist. Dann wird heftig gerechnet, die Anzahl der Schafe mal den Wert eines Tieres. Hat er jetzt den Monatslohn, den Wochenlohn oder sonst was ausgerechnet? Behalte auch diese Frage für mich.

Früher, in meiner Lehrzeit, habe ich gelernt, die Stückzahl so gering wie möglich anzugeben, um nicht unnötig den Neid der Bauern zu wecken. Auch für das Kontrollbuch machte es Sinn, denn je niedriger die Stückzahl, desto niedriger die Kosten. Beim Finanzamt gab mein Lehrherr auch immer  eine niedrige Stückzahlen an, der Beamte war tierlieb, wusste, dass nicht jedes Schaf zwei Lämmer aufzieht, und damit war der Fall erledigt. Aber das war noch in Zeiten ohne HIT Stichtagsmeldung, ohne Durchschnittszahlen im gemeinsamen Antrag und ohne Fragebogen vom statistischen Landesamt.

Viele erzählen, wie toll sie das finden mit den Schafen, so gesund, immer an der frischen Luft und so, eigentlich wollten sie das auch schon immer machen. Ich lade sie dann gleich für den nächsten Tag morgens um 7 Uhr ein.  Gekommen ist bisher noch keiner.

So geht auch dieser Sonntag zu Ende. Ich bin froh meine Schafe satt einsperren zu können. Zuhause bekommt das Lamm noch einen ordentlichen Gipsverband. Um 9 Uhr mache ich die Stalltüre hinter mir zu und freue mich auf mein Abendessen. (Ruth Häckh)

zurück zur Übersicht

Wolf + Artenschutz


Schafe, Wolf und Artenschutz

Gedanken zur Rückkehr der Wölfe nach Deutschland

Während andere Nutztiere ihr Leben zunehmend im Stall verbringen, halten die Schäfer an der traditionellen, tiergerechten und naturnahen Weidehaltung fest. Dadurch sind Schafe auch durch die rückkehrenden Wölfe bedroht.

aktuelles - auch zum Thema Wolf


 

Copyright
© Copyright 2013 by Bundesverband Berufsschäfer e.V. | www.schneifeler-webdesign.de
Benutzername:
User-Login
Ihr E-Mail