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Verein für Schäfereigeschichte
18.02.2016 13:10 (1629 x gelesen)

Verein für Schäfereigeschichte e.V.

von Hans Chifflard

Schäfer und Schafhalter überliefern heute noch traditionelles Wissen, haben einen umfangreichen Wortschatz, legen Wert auf standesgemäße Kleidung, Berufsehre und Leistungswettbewerbe. Schäfer besitzen eine außerordentliche Beobachtungsgabe.

Der Verein möchte als koordinierende Einrichtung das Interesse an der umfangreichen Thematik wecken und das historische Fachwissen sammeln, dokumentieren und der Öffentlichkeit nahe bringen.



Gründung

Sieben Jahre vor der eigentlichen Vereinsgründung trafen sich im Frühjahr 1993 im Gerätemuseum Ahorn bei Coburg Lothar Hofmann und Manfred Reinhardt zu einem entscheidenden Gespräch, um einen Arbeitskreis für Schäfereigeschichte ins Leben zu rufen. Dieser Gedanke wurde schnell und zielstrebig in die Tat umgesetzt. Schon zu Anfang wurde festgestellt, dass man sich nicht nur auf historische und volkskundliche Themen beschränken soll, sondern dass die aktuelle Situation der Schäferei gleichberechtigt behandelt werden muss. Dieses Ziel wird bis zum heutigen Tag bei den jährlichen Vortragstagungen angestrebt. Diese Informationsveranstaltungen finden an wechselnden Orten statt, und zwar in solchen Museen, die einen Bezug zur Schäferei hatten oder noch haben. Auch legt man Wert darauf, dass eine Schäferei besichtigt werden kann, um die Aktualität herzustellen und zu wahren. Die Einrichtung eines zentralen Schäferarchivs wurde damals beschlossen. Dies befand sich bis 2010 im Deutschen Landwirtschaftsmuseum Stuttgart und ist dann umgezogen nach Münsingen in die dortige Stadtverwaltung, die dem Verein einen eigenen Raum zur Verfügung stellte.

Die Gründungsversammlung fand am 15. April 2000 im Freilichtmuseum Beuren/Württemberg statt. Nach Abschluss der notwendigen bürokratischen Arbeiten wurde der Verein mit dem Namen „Verein für Schäfereigeschichte e.V.“ in das Vereinsregister Stuttgart eingetragen und erhielt die angestrebte Gemeinnützigkeit. Die Tätigkeit des Vereins erstreckt sich auf den deutschsprachigen Raum.

Logo

Das Logo ist der Kopf eines vermutlich bewollten Widders auf einer lydischen Münze aus dem 6. Jahrhundert v. Chr. Die großen Hörner gleichen denen der „modernen“ Merinos. Das Königreich Lydien in Kleinasien hatte seine Blütezeit von 700 bis 500 v. Chr.

Archiv

Das Archiv umfasst bereits eine große Anzahl Literatur zur Schäferei. Es sind Kompendien, Bücher zu bestimmten Themen und Dissertationen. Zusätzlich eine große Anzahl Dokumente, Broschüren, Prospekte, Mitteilungen, Kalender, Kataloge, Festschriften, Bilder, Poster, Stall- und Körbücher, usw., die hauptsächlich die verschiedenen Bundesländer betreffen und denen sie auch zugeordnet sind. Besonders stolz sind wir auf Originalurkunden, Kontrollbücher, Bilder und Zeugnisse, die uns freundlicherweise überlassen wurden.

Der Verein ist dankbar für jedes Dokument, für Bilder, Presseartikel, Fachzeitschriften, Fachbücher, usw. Ziel ist es, dass wir noch bekannter werden und dadurch viele alte Unterlagen vor der Entsorgung über den Reißwolf bewahren können! Das Archiv ist allen Mitgliedern und Interessenten nach vorhergehender Terminvereinbarung zugänglich.

Ansprechpartner für das Archiv: Frau Dr. Patricia Leberl – leberl@schaefereigeschichte.de

Home-page

www.schaefereigeschichte.de

Willkommen auf unserer neuen home-page. Wir haben den Internetauftritt ein klein wenig aufgefrischt und freuen uns über jedes Feedback im Gästebuch!

Im Inhalt findet man u.a. die Referate und Berichte von den Vortragstagungen der letzten Jahre, die Vorstandschaft, eine Bibliothek und eine Bibliographie Schäferei mit 5.000 Titeln und geordnet nach Kategorien.

Warum Schäfereigeschichte?

Der Verein möchte als koordinierende Einrichtung das Interesse an der umfangreichen Thematik wecken und das historische Fachwissen sammeln, dokumentieren und der Öffentlichkeit nahe bringen. Schäfer und Schafhalter überliefern heute noch traditionelles Wissen, haben einen umfangreichen Wortschatz, legen Wert auf standesgemäße Kleidung, Berufsehre und Leistungswettbewerbe. Schäfer besitzen eine außerordentliche Beobachtungsgabe sowie breit gefächerte Kenntnisse aus unterschiedlichen Bereichen, wie Medizin, Züchtung, Kaufmännisches, Technik, Tierverhalten, Botanik, usw. Leider wird die Zahl der wichtigen Zeitzeugen zur Thematik „Schäferei“ und von Gewährsleuten aus traditionsreichen Schäferfamilien tagtäglich beängstigend kleiner.

Arbeits- und Forschungsgebiete des Vereins sind:

● Wanderschafhaltung und andere Formen der Schafhaltung;

● Wollpflege, Schafschur, Wollverarbeitung, Woll- und Schafmärkte;

● Züchtung von Schaf- und Hütehunderassen;

● Naturschutz und Landschaftspflege mit Schafen;

● soziale Stellung des Schäfers und jahrhundertlanges Streben nach gesellschaftlicher Anerkennung;

● Entlohnungs- und Pachtfragen;

● Kleidung des Schäfers;

● Kenntnisse in Human- und Veterinärmedizin;

● Glaubenswelt, Musik-, Liedgut, Sagen, Schäferfeste, -läufe, -tänze;

● Sprichwörter, gebiets- und dialektgeprägte Schäfersprache;

● Brauchtum Schäfer und Schaf;

● Geschichte und Ausstattung von Hirtenhäusern, Schäfereien und Schafställen;

● Herstellung und Anwendung von Schafschellen und Schafglocken;

● Schäferschicksale, ausführliche Lebensläufe, Geschichten von Schäferfamilien;

● Vereinsleben, Schafausstellungen, Bockauktionen, Geschichte von Stamm- und          Herdbuchzuchten.

Mitgliedschaft

Die Mitglieder des Vereins sind Schafhalter, geschichtsinteressierte Laien, Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen, Museen, Städte, Gemeinden, Schafzuchtverbände, Schäfervereine, Tierärzte, Zuchtleiter und Fachberater für Schafhaltung.

Mitgliederstand September 2015: 54 ordentliche Mitglieder, 13 juristische Mitglieder;

Leider gehören nur ganz wenige Schäfervereine, Schäfer und Schafhalter dem Verein an. Gerade dieser Personenkreis ist für den Verein sehr wichtig, denn ohne sie würde im Laufe der Zeit viel Wissenswertes und verschiedene zeitgeschichtliche Unterlagen verloren gehen.

Die Mitgliedschaft können „natürliche“ (Schafhalter, Tierärzte, Volkskundler, Fachberater, usw.) und „juristische“ Personen (Landesverbände, Museen, Universitäten, Vereine, Städte, Gemeinden) erwerben. Der Jahresbeitrag beträgt für natürliche Personen 25.- €, für weitere Familienangehörige 15.- €, und für juristische Personen 50.- €. Die Beitrittserklärung findet man in der home-page und als Anlage.

Mitglieder erhalten Informationen zum Verein über Rundschreiben, über die home-page, Bayerischen Schafhalter und der Deutschen Schafzucht. Flyer werden auf Wunsch zugesandt.

Der Verein steht für alle offen, die sich für die Schäfereigeschichte interessieren, begeistern und diese fördern möchten. Die Jahrestreffen und Mitgliederversammlung finden jeweils an wechselnden Orten mit Museen in den verschiedenen Bundesländern statt. Dabei gibt es ein informatives Kulturprogramm mit Vorträgen, Führungen, usw. Diese Referate haben die verschiedenen Themen zur Vergangenheit und Gegenwart der Schäfereigeschichte und Schafhaltung zum Inhalt. Dazu sind Interessenten jederzeit herzlich willkommen.

Ansprechpartner: Hans Chifflard  - chifflard@schaefereigeschichte.de

Manfred Reinhardt – reinhardt@schaefereigeschichte.de

Monika Fischer, Naichen, Tel.: 08283/771 – 2. Vorsitzende

Der Verein wird sich auch in Zukunft der Aufgabe stellen, alle Fakten des Schäfereiwesens zu erfassen, zu ordnen, zu dokumentieren, Anregungen zu geben und beratend verschiedenen Einrichtungen, Mitgliedern und Interessenten zur Seite zu stehen.

Mitgliedsantrag zum Download


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Schafe, Wolf und Artenschutz

Gedanken zur Rückkehr der Wölfe nach Deutschland

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