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Lammfleisch einfach zubereiten

Rezepte für Lammfleisch gibt es sehr viele und alle sind sie total lecker.

Doch zwei Dinge haben sie meist gemeinsam: sie sind alle mehr oder weniger aufwändig zum Zubereiten und es werden meist nur die Edelstücke Filet, Kotelett und Keule verwendet.

Richtig zubereitet sind jedoch alle Teile eines Lammes gut. Außerdem gehört es zur Achtung vor dem Tier, das sein Leben gelassen hat um uns zu nähren, dass wir es ganz aufessen und nicht nur Teile davon und der Rest ist uns egal.

Viele Menschen haben auch Vorurteile gegenüber Lammfleisch. Das kommt jedoch meist aus der Zeit nach dem Krieg, als man froh war, überhaupt etwas zu Essen zu haben und man oft fette Hammel und alte Schafe, die womöglich nicht überlebt hätten, gegessen hatte. Das Lammfleisch, das heutzutage angeboten wird, ist jedoch etwas ganz anderes.

Grundvoraussetzung ist immer ein Lamm das artgerecht gehalten wurde, möglichst von der Weide kommt und aus der Region. Auch Lämmer aus Neuseeland kommen von der Weide. Würden sie aber noch schmecken, wenn wir uns bewusst wären wie viel Kerosin verbraucht wurde, bis sie hier sind? Viele Menschen lieben das Spazierengehen in der Natur und genießen besonders die Landschaften, die von Schafen gepflegt werden, fühlen sich davon magisch angezogen, was man bei Maismonokulturen für den Biogasanbau nicht sagen kann.

Als Schäferin, die sich den ganzen Tag um das Wohl ihrer Tiere kümmert, wurde mir das aufwändige Kochen nicht unbedingt in die Wiege gelegt. Vor allem musste es einfach sein und schnell gehen.

So heißt nun mein erstes Rezept:

Im Kochtopf

Lammfleisch im Kochtopf zubereitenHierfür kann ich alle Teilstücke nehmen, vorzugsweise nehme ich die, mit denen ich sonst nichts anzufangen weiß wie Dünung (Bauch), Rippen, Knochen. Natürlich kann man diese Teile auch zu Gulasch oder Hackfleisch verarbeiten, aber hier geht es ja darum, dass es möglichst einfach ist.

Ein großer Topf wird halbvoll mit Wasser gefüllt und das Fleisch wird zwei bis drei Stunden darin gekocht. Als Grundregel gilt, wenn sich das Fleisch leicht vom Knochen lösen lässt, ist es fertig. Abschmecken kann ich mit etwas Pfeffer und Salz, und wenn ich möchte gebe ich eine halbe Stunde vorher noch etwas Gemüse dazu. Das Beste an dem Ganzen: fünf Minuten vor dem Servieren lasse ich noch Suppennudeln mitkochen. So habe ich eine ganz klasse Suppe, die jeder gerne isst und sollte noch was übrig sein, so wird sie am nächsten Tag noch lieber gegessen.

Mein zweites Rezept:

Im Römertopf.

Lammfleisch im Römertopf zubereitenNicht jeder hat einen Römertopf, aber ich will meinen nicht mehr missen. Eine Anschaffung, die sich wirklich lohnt. Morgens nach dem Frühstück bereite ich mein Essen im Römertopf vor, schiebe es bei 160 Grad in den Ofen und wenn ich mittags um zwölf nach Hause komme, habe ich ein perfektes Essen auf dem Tisch stehen. Hier kann ich wirklich alle Teilstücke reingeben, wichtig ist, ihn bis oben mit Wasser zu füllen, statt Wasser geht auch Rotwein oder ein Teil Olivenöl. Als Gewürze kommen in Frage: Salz, Pfeffer, Rosmarin, Knoblauch. Gibt man noch Gemüse dazu, zum Beispiel Karotten und Kartoffeln, so hat man ein gutes, vollwertiges und total leckeres Essen. Und auch hier gilt - vorausgesetzt der Römertopf war groß genug - am nächsten Tag schmeckt es noch besser.

Mein drittes Rezept:

In der Pfanne.

Hier kommt der Genuss von Filet, Kotelett und die in Scheiben geschnittene Keule voll zur Geltung. Selber benutzen wir eine gusseiserne Pfanne, da schmeckts dann wie vom Grill. Es tut aber auch jede andere Pfanne. Fett rein, heiß werden lassen, dann das Fleisch rein und dreißig Minuten, je nach Größe der Scheiben, anbraten. Nicht zu heiß, damit es nicht verbrennt und bei Bedarf etwas Wasser dazu. Wir essen unser Fleisch ohne alles, wenn jemand würzen mag, dann mit Salz, Pfeffer, Rosmarin und Knoblauch. Foto: ganz oben

Mein viertes Rezept:

Leber.

Lammleber zubereitenDas soll als Beispiel dienen, dass auch alle anderen Teile vom Lamm gut und schmackhaft zubereitet werden können. Ältere Menschen nehmen oftmals gerne den Kopf mit, weil sie das Backenfleisch lieben. Als Kind bekam ich Sonntags oftmals Hirnsuppe, damit konnte ich mich aber nie wirklich anfreunden. Wahrscheinlich wird niemand morgens, mittags und abends Leber essen, es geht darum, sie überhaupt zu essen. Das Rezept habe ich von Francescos Bruder, er ist Koch in Italien.

Man nehme genau so viel Zwiebel wie Leber. Schneide sie klein und dünste sie in der Pfanne bis sie durch sind, zum Schluss gibt man noch für ein paar Minuten die in feine Scheiben geschnittene Leber hinzu. Abgeschmeckt wird das mit etwas Zitrone. Das Zwiebel schneiden und andünsten ist etwas mühsam, dafür wird man aber mit einem ganz köstlichen Essen belohnt.

Wer keinen Schäfer um die Ecke hat, bei dem er sein frisches Lammfleisch kaufen kann, und auch keine Metzgerei, der kann inzwischen ganz bequem im Internet bestellen unter:

www.genuss-vom-schaefer.de

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Schafe, Wolf und Artenschutz

Gedanken zur Rückkehr der Wölfe nach Deutschland

Während andere Nutztiere ihr Leben zunehmend im Stall verbringen, halten die Schäfer an der traditionellen, tiergerechten und naturnahen Weidehaltung fest. Dadurch sind Schafe auch durch die rückkehrenden Wölfe bedroht.

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