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18.03.2017 10:51 (189 x gelesen)

 

Hof-und Weideschild „Leistungen der Schäfer“

 

ab sofort als Aufkleber oder festes Schild lieferbar

 

Dass wir Schäfer mit unseren Herden den Anspruch der Gesellschaft „öffentliches Geld für öffentliche Leistungen“ voll erfüllen, wissen wir! Auch, dass wir durch aktiven Naturschutz hochwertige, regionale Lebensmittel erzeugen. Aber ist das allgemein bekannt?

 

Mit diesem Hof-bzw. Weideschild oder dem Aufkleber können wir unsere Leistungen „plakativ“ darstellen.

 



24.06.2016 10:23 (1073 x gelesen)

Viele Fragen zur Zukunft der Schaf- und Ziegenhaltung

von Günther Czerkus

Was sind unsere großen Aufgaben? Was haben wir schon erreicht? Wo müssen wir Schäfer mit Gleichgesinnten an einem Strang ziehen? Die Statistik weist sinkende Zahlen für den Sektor aus. Das Durchschnittsalter liegt über 56 Jahre. In den deutschen Schäferschulen sind 10 - 20 Auszubildende pro Jahr angemeldet. Die Einkommen sind in den meisten Betrieben am unteren Ende der landwirtschaftlichen Erwerbsscala.

Mit diesen Eckdaten ausgestattet fragen Medienvertreter häufig, ob der Sektor überhaupt noch zu retten sei.



18.02.2016 13:10 (1527 x gelesen)

Verein für Schäfereigeschichte e.V.

von Hans Chifflard

Schäfer und Schafhalter überliefern heute noch traditionelles Wissen, haben einen umfangreichen Wortschatz, legen Wert auf standesgemäße Kleidung, Berufsehre und Leistungswettbewerbe. Schäfer besitzen eine außerordentliche Beobachtungsgabe.

Der Verein möchte als koordinierende Einrichtung das Interesse an der umfangreichen Thematik wecken und das historische Fachwissen sammeln, dokumentieren und der Öffentlichkeit nahe bringen.



29.12.2015 21:42 (1542 x gelesen)

Europäisches Hirtentreffen auf der Festung Ehrenbreitstein in Koblenz vom 26. bis 28. Juni 2015

Film und Fachvorträge

 



28.10.2015 01:26 (1908 x gelesen)

Strom gegen Wölfe

Zusammenfassung der Veranstaltung „Zäune gegen Wölfe“, 10.10.2015 in Bettenfeld, Eifel

von Günther Czerkus

zum Film über die Veranstaltung

Die anwesenden Schäfer in Rheinland-Pfalz bedanken sich bei Ministerin Ulrike Höfken und der Stiftung Natur und Umwelt, vertreten durch Herrn Krebühl für

  • die frühzeitige, intensive Auseinandersetzung mit dem Thema Wolf und dem daraus resultierenden Wolfmanagementplan
  • für die Mittelbereitstellung für Schutzmaßnahmen und Schadensersatz in anerkannten Wolfsgebieten
  • für die Unterstützung beim Verbessern der Schutzmaßnahmen zur Abschreckung von durchziehenden Wölfen – hier Zuschuss beim Zaunkauf

Die Teilnehmer an der Veranstaltung Zäune gegen Wölfe haben in der lebhaften Diskussion folgende Aufgabenfelder herausgearbeitet:

Wolfsangriff mit unmittelbarem Schaden an der Herde

Die Erstattung dieser Schäden ist bereits jetzt recht klar und nachvollziehbar geregelt.

  • Entschädigt wird, wenn der Wolf nicht ausgeschlossen werden kann
  • der Wert zu erstattender Tiere wird nach der Tabelle der Tierseuchenkasse ermittelt

Es wird von Seiten der anwesenden Schäfer kein weiterer Klärungsbedarf gesehen.

Ausbruch der Herde im Zusammenhang einer Wolfsattacke

Grundsätzlich:

Es sollte eine Stellungnahme der Rechtssachverständigen des Landes mit folgendem Inhalt geben:

Der Wolfsmanagementplan legt Kriterien für einen Schutz gegen Einbruch von Beutegreifern fest, die Mindeststandards.

Was sicher gegen Einbruch ist, ist auch sicher gegen Ausbruch.

Wenn diese Mindeststandards erfüllt sind, hat der Schäfer alles getan, um einen Ausbruch der Herde zu verhindern.

In diesem Fall ist der Schäfer nach §833 BGB haftungsfrei.

Gibt es einen Verursacher für einen Ausbruch, ist er haftbar.

Schaden an Dritten

Die Herde bricht trotz vorschriftsmäßigem Zaun aus und verursacht einen Schaden an einem Dritten, z.B. sie zerstört den Maisacker des Nachbarbauern.

Der Schäfer ist haftungsfrei.

Werden die Schafe z.B. von einem fremden Hund gejagt, der Hund kann ermittelt werden, dann haftet der Hundehalter.

Genauso muss es auch im Fall einer Wolfsattacke geregelt werden.

Diese Fälle sind zwar selten, führen aber zu großer Besorgnis.

Werden sie nicht geregelt, dann bleibt die Last beim Schäfer. Er braucht zwar formaljuristisch den Schaden nicht zu erstatten, aber er ist in ganz besonderem Maß auf ein einvernehmliches Verhältnis mit seinen Nachbarn angewiesen. Bleibt der Geschädigte auf dem Schaden sitzen, führt das zu weitreichenden, negativen Folgen für den Schäfer.

Ablauf:

Herde bricht im Wolfsgebiet aus. Der Schäfer benachrichtigt den Wolfsbeauftragten.

Die Situation vor Ort wird möglichst genau erfasst. Ein Schaden am Eigentum Dritter wird erfasst.

Kann der Wolf nicht ausgeschlossen werden, wird der Schaden über den Wolfsmanagementplan reguliert. [Das ist wohl in Sachsen inzwischen auch so geregelt.]

Schaden an den eigenen Tieren

Die Herde bricht trotz vorschriftsmäßigem Zaun aus und nimmt selber Schaden, z.B. sie verfrisst sich an Weizen oder Eiweißpflanzen; sie gerät in Panik in Zäune, Dornen, Sumpf…

Der Wolfbeauftragte wird unmittelbar in Kenntnis gesetzt und ermittelt vor Ort. Er schließt den Wolf als Ursache nicht aus.

Der Schäfer versorgt mit Hilfe des Tierarztes die Verletzten und erfasst ggf. die Toten.

Der Tierarzt bescheinigt.

Der Schaden wird über den Wolfsmanagementplan abgewickelt.

Schäden an den eigenen Tieren, die nicht sofort erkannt werden können

Hierbei handelt es sich vor allem um das mögliche Verlammen tragender Schafe nach einem Angriff.

Es kann bis zu vier Wochen dauern, bis die letzten Schafe auf Grund einer Attacke verlammt haben.

Der Wolfsbeauftragte war ja schon in Kenntnis gesetzt und hat auf Grund seiner Ermittlungen den Wolf nicht ausschließen können.

Nach zwei Wochen gibt es Verlammungen. Der Tierarzt wird hinzugezogen und schließt krankheitsbedingte Uraschen aus.

In dem Fall sind die Aborte dem Wolfsangriff zuzuordnen und über den Wolfsmanagementplan zu entschädigen.

Anerkennung eines stark erhöhten Betreuungsaufwands nach einem Angriff

in Anlehnung an die Regelung in Frankreich, ist eine finanzielle Anerkennung des stark erhöhten Betreuungsbedarfs der Herde nach einer Attacke angemessen.

Beihilfe zu Vorbeugemaßnahmen im Wolfsgebiet

Die Mehrheit der Anwesenden kam nach längerer Diskussion überein, dass man unbürokratisch und möglichst einheitlich unterstützen sollte. Beispiel 2 Netze pro 100 Schafe und das dazu passende Weidezaungerät sollten nach den Regeln des Wolfsmanagementplans bezuschusst werden. Eine begründete Einzelfallregelung sollte möglich sein.

Über Herdenschutzhund wurde nur am Rande gesprochen, da es dazu im Februar 2016 einen eigenen Termin im Rahmen des Vieh- und Fleischtages gibt.

Am Rande kam die Sprache noch auf die starke Reproduktion der Wölfe.

Es ist vorstellbar, dass sich die Wolfbestände in Europa soweit erholen, dass diese Tierart nicht mehr vom Aussterben bedroht ist. Dann würden Wölfe nicht mehr unter das internationale Artenschutzabkommen fallen.

Außerdem gibt es bereits jetzt Regelungen zur Entnahme von Problemwölfen und zur Abschreckung von Wölfen, die sich wiederholt an Siedlungen, Kindergärten … annähern.

Jedenfalls muss vermieden werden, Wölfe zu zähmen, zu füttern oder dass sie sonst wie ihre Scheu vor dem Menschen verlieren.

Es muss absolut verhindert werden, dass sich Menschen Wölfe oder Wolfmischlinge kaufen oder sonst wie besorgen. Die Folgen solchen Handels sind absolut nicht zu übersehen. Sollten Fälle bekannt werden, ist eine Information der zuständigen Veterinärbehörden dringend notwendig.

Ein Film von Peter Schanz

 



21.09.2015 10:16 (1536 x gelesen)

Der Wolf und die Lämmlein

Gedanken zur Rückkehr des Wolfes

von Günther Czerkus

Wir Schäfer haben viel mehr Probleme als wir brauchen können. Der Rückgang der Schafzahlen und der Betriebe ist erschreckend.Nun kommt der Wolf noch dazu. Dabei steht der Wolf ja nur für eine Reihe von Tieren, die uns zusätzlich zu schaffen machen. Genannt sei hier vor allem auch der Kolkrabe. All das brauchen wir wahrlich nicht! 

Nur: Was ist die Konsequenz? Haben wir Menschen das Recht, alles auszurotten, kaputt zu spritzen oder sonst wie zu beseitigen, was wir nicht brauchen?



27.07.2015 14:47 (1768 x gelesen)

Europäisches Schäfernetzwerk

Hirten behüten !

Gründung am  28. 06. 2015 in Koblenz auf der Festung Ehrenbreitstein

Die riesige Festungsanlage Ehrenbreitstein, über dem Zusammenfluss von Rhein und Mosel gelegen, bot uns einen würdigen Rahmen, um uns mit Schäfern und Hirten aus ganz Europa zu treffen und das europäische Schäfernetzwerk ins Leben zu rufen.



22.06.2015 11:30 (2566 x gelesen)

Europäisches Hirtentreffen in Koblenz

Hirten behüten !

26. – 28. 06. 2015 in Koblenz auf der Festung Ehrenbreitstein

Pastoralisten helfen gegen Hunger und schützen gleichzeitig die Umwelt. Wie kann man den europaweiten Rückgang dieser Berufsgruppe stoppen? Wie kann man das Wissen und das Können der Wandertierhalter zwischen Mittelmeer und Polarkreis erhalten? Diesen Fragen soll im Rahmen des Pastoralist Knowledge Hub,initiiert durch die Food and Agriculture Organization of the United Nations (FAO), nachgegangen werden.



25.03.2015 11:04 (2148 x gelesen)

Verordnung zur Neuordnung der guten fachlichen Praxis beim Düngen

Die geplanten Änderungen in der Düngeverordnung belasten insbesondere extensive und/oder ökologische  Betriebe mit Festmistwirtschaft. Dazu haben die entsprechenden Verbände nun ihre Stellungnahmen zu den laufenden Beratungen abgegeben. Da die geplanten Änderungen in der DüngeVo auch ein weiterer Sargnagel für die Schafhaltung sind,  haben wir Herrn Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt  angeschrieben.



28.02.2015 18:53 (2837 x gelesen)

Wanderschäfer auf steinigen Weiden

"Noch gibt es sie: Schäfer aus Leidenschaft, die bei allen Klagen über einen verschwindenden Beruf mit Herzblut bei der Sache sind. Wanderschäfer wie Günther Czerkus aus der Eifel und Ruth Häckh von der Schwäbischen Alb. Sie erzählen über ihr hartes, aber auch selbstbestimmtes Leben mit vielen hundert Schafen zwischen Frost und Frust, Bürokratie, Stallwache und glücklichen Stunden in freier Natur." Mit diesen Worten wird die Fensehsendug aus der Reihe "Planet Wissen" angekündigt.



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Wolf + Artenschutz


Schafe, Wolf und Artenschutz

Gedanken zur Rückkehr der Wölfe nach Deutschland

Während andere Nutztiere ihr Leben zunehmend im Stall verbringen, halten die Schäfer an der traditionellen, tiergerechten und naturnahen Weidehaltung fest. Dadurch sind Schafe auch durch die rückkehrenden Wölfe bedroht.

aktuelles - auch zum Thema Wolf


 

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